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03.09.2010

Erst Bachelor-Studium, dann Arbeitsplatz


Für viele Studierende ist es der logische Karriereweg: Bachelor, Master, Arbeitsstelle. Da durch das zweistufige System aus Bachelor und Master nur die besten Studierenden den Zugang zum Master-Studium erhalten sollen, besteht bei vielen Studierenden die Sorge, dass sie mit einem Bachelor-Abschluss keine ausreichende Qualifikationen für den Direkteinstieg in das Berufsleben haben. Mit diesem Thema hat sich nun unter anderem auch die Universität Kassel beschäftigt.

In der Studie stellte die hessische Universität heraus, dass die Arbeitssuche von Bachelor-Absolventen genau so lang dauert wie die der Master-Absolventen. Die befragten Bachelor-Absolventen gaben sich sehr zufrieden mit Ihrer beruflichen Situation, kritisierten allerdings, dass Absolventen des ersten akademischen Grads oftmals nur eine befristete Anstellung erhalten.

Vor allem die Consulting-Branche (dt. Unternehmensberatung) hat wenig Vorbehalte gegenüber Absolventen mit Bachelor-Abschluss. Christian Greiser, angestellt bei einem der weltweit führenden Consulting-Unternehmen, gibt ein positives Feedback zu seinen Angestellten mit Bachelor-Abschluss: "Wir haben sehr gute Erfahrungen mit Bachelor-Absolventen gemacht - darum haben wir bereits vor fünf Jahren ein maßgeschneidertes Einstiegsprogramm für sie entwickelt und werden dieses in Zukunft ausbauen". Auch in der vom Fachkräftemangel betroffenen Ingenieursbranche werden heutzutage viel häufiger Bachelor-Absolventen eingestellt, so dass mittlerweile sogar ca. ein Drittel aller Neueinstellungen Absolventen mit Bachelor-Abschluss sind.

Die Angst, dass der Hochschulabschluss des Bachelors für den heutigen Arbeitsmarkt nicht ausreiche, scheint also in weiten Teilen unbegründet. Viele Unternehmen setzen bereits jetzt auf Bachelor-Absolventen und ermöglichen ihnen berufsbegleitend auch die Weiterbildungsmöglichkeit eines Master-Studiums. Wenn Sie auch bald Ihr Bachelor-Studium beginnen wollen, aber eine Absage zu Ihrem Wunsch-Studium erhalten haben, können Sie mittels Studienplatzklage trotzdem in Ihren Wunsch-Studiengang hineinkommen. Mit einer Studienplatzklage werden die Kapazitäten des Studiengangs geprüft. Sollten noch Kapazitäten frei sein, erhalten Sie als Mandant der Klage im Nachhinein Ihren Studienplatz. Informieren Sie sich bei uns über Ihre Chance, die Kosten und die Dauer einer Klage.