Zentrale Studienplatzvergabe weiter in Verzug - Studienplatzklage als Alternative zum regulären Hochschulzugang
Um einen Bachelor-Studiengang zu absolvieren, brauchen Studierende in der Regel drei Jahre. - So lange ist das bundesweite Bewerbersystem zur zentralen Studienplatzvergabe bereits in Verzug. Ein Ende des dadurch bedingten Bewerbungschaos an deutschen Hochschulen ist noch lange nicht in Sicht, denn der Start der zentralen Vergabe ist erneut verschoben worden.
Für Hochschulen und Studierende ist die Pannenserie bei der neuen Software weit mehr, als nur ein technisches Ärgernis. Viele Bewerber bringt sie um den ersehnten Studienplatz, da durch die fehlende Vernetzung kein schneller Abgleich der Hochschulen untereinander möglich ist und Tausende Studienplätze so nur verspätet oder gar nicht vergeben werden können.
Zu einem Zeitpunkt, an dem wegen doppelter Abiturjahrgänge und Wegfall der Wehrpflicht besonders viele junge Menschen an die Unis drängen, ist der verzögerte Start des deutschlandweiten Systems zur Studienplatzvergabe via Internet ein Desaster. Schuld ist die angeblich veraltete Verwaltungs-Software an den Hochschulen. Und schon jetzt ist klar, dass wieder Tausende Bewerber völlig unnötig ohne Studienplatz dastehen werden. Denn die Zahl der Studienanfänger in Deutschland ist so hoch wie nie zuvor. So schicken zum kommenden Wintersemester Baden-Württemberg, Berlin, Bremen und Brandenburg einen doppelten Abiturjahrgang an die Hochschulen, ehe 2013 mit Nordrhein-Westfalen das bevölkerungsreichste Bundesland folgt.
Ein alternativer Weg zum Wunschstudium kann eine Studienplatzklage sein. Wenn Sie eine Ablehnung im von Ihnen gewünschten Studiengang befürchten oder bereits erhalten haben, informieren wir Sie gern über die rechtlichen Möglichkeiten einer Studienplatzklage. Wir, das Team der Rechtsanwaltskanzlei Pichon & Pichon, sind seit mehr als 35 Jahren auf den Bereich Hochschulrecht und die bundesweite Führung von Studienplatzklagen spezialisiert. Nutzen Sie unser Angebot eines kostenlosen telefonischen Erstgesprächs!


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