Humanmedizin Heidelberg

Die Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg ist eine der ältesten Universitäten in Europa und die älteste in Deutschland. Sie war nach der Prager Karls-Universität und der Universität Wien die dritte Universitätsgründung im Heiligen Römischen Reich nördlich der Alpen. Seit ihrer Gründung durch den pfälzischen Kurfürsten im Jahr 1386 bestand sie über Jahrhunderte hinweg aus den vier Fakultäten Theologie, Recht, Medizin und Philosophie. Nach einer Neuordnung im Jahr 2002 gibt es gegenwärtig 12 Fakultäten. Für Medizin gibt es an der Universität Heidelberg zwei Fakultäten, d. h. zwei unterschiedliche Studienstandorte mit unterschiedlichen Lehrkonzepten. Zum einen das Heidelberger Curriculum Medicinale - HeiCuMed und das Mannheimer Reform Curriculum Medizin MaReCuM. Bereits bei der Bewerbung müssen Studenten sich für den Studienstandort Heidelberg oder Mannheim entscheiden. Ein Wechsel ist auf Grund der unterschiedlichen Studienprogramme in der Regel nicht möglich.

Bei einer so altehrwürdigen Ausbildungsstätte wie Heidelberg und den Annehmlichkeiten, mit denen die Stadt Studenten lockt, ist verständlich, dass hier große Konkurrenz unter den angehenden Medizinern herrscht. Schließlich sind die Studienplätze innerhalb der festgesetzten Kapazitäten begrenzt. Das Auswahlverfahren für das Studium der Humanmedizin Heidelberg ist besonders hart. Zunächst kann man sich nur für das Wintersemester hier bewerben. Die Bewerbungen laufen über die "Stiftung für Hochschulzulassung" (hochschulstart.de), die die Studienplätze Humanmedizin Heidelberg zentral vergibt. Darüber hinaus gibt es noch ein hochschuleigenes Auswahlverfahren (AdH), für das sich die angehenden Mediziner zusätzlich zur Bewerbung auf hochschulstart.de direkt bei der Universität Heidelberg bewerben müssen. Zusätzlich berücksichtigt die Universität Heidelberg das Ergebnis des "Tests für Medizinische Studiengänge TMS" bei der Bewerbung. Die Teilnahme am TMS ist für die Zulassung nicht verbindlich, wird aber dringend empfohlen.

Hinweis

Erfüllt ein Bewerber diese Voraussetzungen nicht, bleibt ihm entweder ein Hochschulzugang über das Ableisten von Wartesemestern, oder die Alternative einer Studienplatzklage Medizin in Heidelberg. Möglichwird diese außerkapazitäre Zulassung durch Art. 12 des deutschen Grundgesetzes. Dieser besagt, dass jeder Bürger das Recht auf die freie Wahl seines Arbeitsplatzes oder seiner Ausbildungsstätte hat. Universitäten verfügen oft über mehr Kapazitäten, als sie bei der Studienplatzvergabe engeben. Im Rahmen einer Studienplatzklage werden die Kapazitäten der einzelnen Hochschulen geprüft und nutzbar gemacht.

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