Humanmedizin München

Neue Wege im Studium der Humanmedizin geht man in der bayerischen Landeshauptstadt München: Mit dem Medizinischen Curriculum München (MeCuM) wird der 1. Studienabschnitt des humanmedizinischen Studiums von den Medizinischen Fakultäten der TUM (Technische Universität München) und der LMU (Ludwig-Maximilians-Universität München) gemeinsam getragen. Die Fakultät besteht aus dem Klinikum der Universität mit den Standorten Großhadern und Innenstadt, den vorklinischen und wissenschaftlichen Einrichtungen sowie den klinisch-theoretischen Einrichtungen und ist damit die größte medizinische Ausbildungseinrichtung in Süddeutschland.

Für angehende Medizinstudenten ist das bereits ein großer Pluspunkt für ein Studium der Humanmedizin in München. Zusätzlich bietet die Landeshauptstadt natürlich auch eine besonders hohe Lebensqualität. Museen, vielfältige Freizeitmöglichkeiten und ein großes Kulturangebot machen die Stadt des Oktoberfests zu einem lebenswerten Fleckchen Erde. Entsprechend hart umkämpft sind die begrenzten Studienplätze für Humanmedizin München. Die Zulassungsvoraussetzungen für angehende Medizinstudenten sind hoch: Wer in München Medizin studieren möchte, muss einen Abiturdurchschnitt von mindestens 1,2 vorweisen können. Und selbst damit besteht noch keine Garantie auf einen Studienplatz, die zentral von der "Stiftung für Hochschulzulassung" (hochschulstart.de) vergeben werden. Denn künftig ist mit einer noch größeren Anzahl von Bewerbern an den Hochschulen zu rechnen. Schuld daran sind die doppelten Abiturjahrgänge und die Aussetzung der Wehrpflicht. Erwartungsgemäß werden die Zulassungsvoraussetzungen dadurch weiter ansteigen.

Hinweis

Wer seine Chancen auf eine Zulassung innerhalb der festgesetzten Kapazitäten verbessern möchte, kann dies, indem er der Stiftung für Hochschulzulassung eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem medizinischen oder medizin-nahen Beruf nachweist (durch beglaubigte Kopie des Abschlusszeugnisses). In diesem Fall wird die Abiturnote um 0,1 verbessert. Für diejenigen, die keine dieser Ausbildungen nachweisen, ist der Numerus Clausus das einzige Auswahlkriterium in der Hochschulquote. Wer nun den Traum vom Medizinstudium schwinden sieht, für den heißt die gute Nachricht: Auch ohne den geforderten NC gibt es Möglichkeiten des Hochschulzugangs. Möglich macht dies das Deutsche Grundgesetzt, das jedem Bürger das recht auf freie Berufs- bzw. Ausbildungswahl zuspricht.

Eine Studienplatzklage Medizin kann also eine Alternative sein. Dabei stellt ein Anwalt Anträge direkt an die Hochschule mit der Begründung, die Kapazitäten seien nicht ausgeschöpft. Bei den jeweils zuständigen Verwaltungsgerichten werden anschließend Anträge auf Erlass einer einstweiligen Anordnung gestellt, über die dann im Laufe des Semesters durch Beschluss befunden wird. Stellt das Gericht zusätzliche Studienplätze fest, so wird im Regelfall unter den Antragstellern dieses Verfahrens gelost, da die Zahl der Studienbewerber meist die Zahl der freien Plätze übersteigt. Die Rechtsanwaltskanzlei Pichon & Pichon aus Recklinghausen ist seit 35 Jahren auf das Hochschulrecht spezialisiert und vertritt Mandanten bundesweit. Wir beraten Sie gerne zu den Chancen Ihrer individuellen Studienplatzklage, nutzen Sie einfach unser Angebot eines kostenlosen telefonischen Erstgesprächs.