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Aufbaustudium (Postgraduales Studium)

Ein Aufbaustudium oder postgraduales Studium ist ein Studium, das nach einem erfolgreichen ersten Studienabschluss aufgenommen werden kann. Am Ende eines postgradualen Studium hat der Studierende häufig einen weiteren akademischen Grad erzielt. So sind die geläufigsten postgradualen Studiengänge Master- oder Promotionsstudiengänge. Nach deutschem Recht wird ein postgraduales Studium nach den Begriffen Aufbau-, Ergänzungs- und Zusatzstudium definiert.

Das Berliner Hochschulgesetz definiert den Begriff Aufbaustudium mit „Vertiefung des Studiums zur Erlangung der Promotion“, eine weitere Definition stammt vom Statistischen Bundesamt, dies beschreibt das Aufbaustudium als Studium, welches ein erfolgreich abgeschlossenes Erststudium voraussetzt, woran das Aufbaustudium ansetzt und das Erststudium fachlich und inhaltlich vertieft.

Ein Ergänzungsstudium dient nach Berliner Hochschulgesetz der Vermittlung weiterer beruflicher Qualifikationen. Studienangebote, die für Absolventen mit berufsqualifiziertem Studienabschluss in einem anderen als dem erlernten Bereich angeboten werden und ergänzende, hauptsächlich praxisbezogene (Teil-)Qualifikationen vermitteln, definiert das Statistische Bundesamt unter dem Begriff Ergänzungsstudium.

Weitere künstlerische und wissenschaftliche Qualifikationen werden nach Berliner Hochschulgesetz im Zusatzstudium vermittelt. Vom Statistischen Bundesamt stammt folgende Definition: "Ein- bis zweijährige Studiengänge für Absolventen eines Studienganges mit erstem berufsqualifizierendem Studienabschluss in derselben Fachrichtung außerhalb geschlossener Studiensysteme, mit denen eine auf den abgeschlossenen Studiengang bezogene weitere (zusätzliche) Qualifikation vermittelt werden soll."