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BAföG

BAföG ist die Abkürzung für Bundes Ausbildungs-förderungs-Gesetz. Seit seiner Einführung in den 70er Jahren soll das Gesetz angehenden Studierenden oder Schülern aus weniger wohlhabenden Familien Weiterbildungsmaßnahmen ermöglichen. Zeitweise erhielten bis zu 40% aller Auszubildenden eines Jahrgangs BAföG.

Das BAföG ist dabei ein staatlicher Bildungskredit, der nach Beendigung der Ausbildung zur Hälfte zinslos zurückgezahlt werden muss. Diesen Bildungskredit bewilligt der Staat als akademische Finanzspritze für die Dauer der Regelstudienzeit.

Um Anspruch auf BAföG erheben zu können, müssen einige Voraussetzungen erfüllt werden. Bspw. werden Besucher von Fachschulen oder Fachoberschulen nur gefördert, wenn eine abgeschlossene Berufsausbildung nicht zwingend ist. BAföG-Zahlungen erhalten die Auszubildenden nur für den Zeitraum der Ausbildung, kein BAföG wird gezahlt, wenn die Ausbildung erst nach dem 30. Lebensjahr begonnen wurde.

Bei Studierenden müssen ab dem 5. Semester Leistungsnachweise vorgezeigt werden, um den Anspruch auf BAföG nicht zu verlieren. Zur Berechnung der Höhe des BAföG-Betrages wird das Einkommen der Eltern herangezogen, ebenfalls ausschlaggebend sind u.a. die Wohnverhältnisse, Ort und Art der Ausbildung.