"Ihr Studienplatz ist unser gemeinsames Ziel"

Älteste spezialisierte Fachanwaltskanzlei Deutschlands

Drittmittel

Drittmittel sind finanzielle Zuschüsse, die Institutionen und öffentliche Einrichtungen erhalten, um ihr Tagesgeschäft bzw. den täglichen Betrieb aufrecht erhalten zu können. Diese Gelder kommen häufig von privaten Geldgebern, Mäzenen oder allgemein aus der Wirtschaft.

Drittmittel sind Gelder für Forschungsvorhaben, die nicht aus den Erstmitteln einer Hochschule stammen.

Erstmittel sind von den zuständigen Ministerien für die Hochschulen bereitgestellte Mittel. Drittmittel können aus der Privatwirtschaft stammen, jedoch nicht ausschließlich. Öffentliche Forschungsförderungen stellen den Hochschulen ebenfalls Gelder aus ihren Forschungsprojekten zur Verfügung. Bekannte Förderungsgruppen sind die Deutsche Forschungsgemeinschaft oder das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Geht man von den Gesamtetats der deutschen Hochschulen aus, beträgt der Drittmittelanteil, klammert man die medizinischen Einrichtungen aus, ca. 20%.

Drittmittel werden häufig von Kritikern besonders beäugt, da durch den Erhalt von Geldern der Industrie die Forschungsfreiheit beeinträchtigt sein könnte. Deswegen wird zwischen der ergebnisunabhängigen Finanzierung und der ergebnisorientierten unterschieden. Ergebnisorientierte Forschungsaufträge werden nahezu ausschließlich von der Industrie in Auftrag gegeben.

Deutsche Hochschulen konnten im Jahr 2010 auf einen Gesamt-Drittmitteletat von 5,9 Milliarden Euro zurückgreifen.