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Fakultät

Die Fakultäten sind die Organisationseinheiten einer Hochschule, die Bereiche einer Universität zusammenfassen. In der Regel entspricht eine Fakultät oft einem bestimmten Fachbereich. Es kommt aber auch vor, dass mehrere kleinere Fächer in einer Fakultät zusammengefasst werden. Beispielsweise werden an stark technisch orientierten Unis Fächer wie Germanistik, Philosophie oder Geschichte in einer Fakultät für Geisteswissenschaften zusammen geführt.

Die Einteilung einer Hochschule entstammt den frühen Formen der Universitäten aus dem Mittelalter. Damals waren es in der Regel die vier "klassischen" Bereiche, die die Unterteilung ausmachten: Theologie, Medizin, Rechtswissenschaften und ein Bereich für die Allgemeinbildung, der Artistenfakultät genannt wurde.

Heutzutage ist die Wissenschaft deutlich komplexer aufgestellt, daher sind die Fakultäten viel differenzierter in den Fachbereichen aufgebaut und bestehen oftmals aus mehreren Lehrstühlen und Instituten, die jeweils unterschiedliche inhaltliche Schwerpunkte innerhalb des Fachbereiches haben. So kann sich eine Fakultät für Maschinenbau zum Beispiel in mehrere Unterbereiche (Kraftfahrzeugtechnik, Luft- und Raumfahrttechnik, Energie- und Verfahrenstechnik, Produktions- und Systemtechnik) aufteilen, denen wiederum jeweils verschiedene Institute zugeordnet werden.

Je nach Umfang und Komplexität des Bereiches und der Hochschule kann eine Fakultät daher recht groß ausfallen. Zusätzlich kommt dazu noch die Organisationsstruktur, denn durch die unterschiedlichen Ausrichtungen und Bedürfnisse der Wissenschaften, gibt es in den Fakultäten eigene Verwaltungen, Beratungsangebote und meist eine eigene Infrastruktur für die Fakultätsangehörigen. Angeboten werden hier etwa eine eigene Bibliothek, Computerarbeitsplätze, eine Caféteria oder ähnliches. Den Fakultäten obliegt die eigenständige Regelung ihres Lehrangebots, ihrer Studienordnungen oder der Geldverteilung. Oberstes Entscheidungsgremium ist dabei der Fakultätsrat, dem der Dekan vorsteht.