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Hauptstudium

Analog zum Grundstudium bezeichnet das Hauptstudium den zweiten Studienabschnitt eines einstufigen Studienganges. Das Hauptstudium dient bzw. diente in den in Deutschland im Rahmen des Bologna-Prozesses auslaufenden Magister- und Diplom-Studiengängen als vertiefender Spezialisierungsabschnitt.

Das Hauptstudium erfordert dabei stets die Qualifikation durch eine erfolgreiche Absolvierung des Grundstudiums, in der Regel durch eine Zwischenprüfung in Magister-Studiengängen oder ein Vordiplom in Diplom-Studiengängen. Die Lehre im Hauptstudium baut dabei direkt und zwingend auf die im Grundstudium erworbenen Kenntnisse auf, eine Ablösung der beiden Studienabschnitte voneinander ist damit nicht möglich.

Die Dauer des Hauptstudiums ist studienabhängig, sie liegt bei Diplom-Studiengängen zwischen vier bis sechs Semestern und wird durch eine Prüfung oder Arbeit abgeschlossen, wodurch der (dann ehemalige) Studierende einen vollwertigen Studienabschluss erwirbt.

Gerade in der Anfangszeit der Umstellung der einstufigen Studiengänge auf das Bachelor-/Magister-Modell galt dieser Abschluss, das Erlangen eines Magister Artium und insbesondere das eines Diploms, als wertvoller als einer der neuartigen Studienabschlüsse. Durch die mittlerweile breite Akzeptanz von Bachelor und Magister ist diese Denkweise jedoch weitgehend hinfällig.