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Referendariat

Das Referendariat ist die Zeit, in der Studierende nach ihrer wissenschaftlichen Ausbildung an der Hochschule die Grundlagen der praktischen Arbeit erlernen. Da die Hochschulen diese praktische Arbeit den Studierenden nicht anbieten können, finden Referendariate - je nach Berufswunsch - an Schulen oder in unterschiedlichen Gerichten und Behörden statt.

Dementsprechend ist das Referendariat in den meisten Fällen von Studierenden abzulegen, die sich für ein Lehramts- oder Jura-Studium entschieden haben. Bei Jurastudierenden spricht man vom Rechtsreferendariat, die Lehreranwärter werden im Lehramtsreferendariat weiter ausgebildet.

Das Rechtsreferendariat ist in in ca. sechs Stationen gegliedert. In diesen sechs Stationen durchlaufen die angehenden Juristen diverse Rechtsinstitutionen aus den Bereichen Zivil-, Straf-, Verwaltungsrecht. Daraufhin lernen die Studierenden die praktische Arbeit des Anwalts kennen. Beendet wird das Rechtsreferendariat durch das Ablegen des 2. juristischen Staatsexamens.

LehramtsanwärterInnen verbringen in der Regel zwei Jahre in ihrer Ausbildungsstätte. In einigen Bundesländern ist die Referendariatszeit für angehende LehrerInnen auch kürzer. So dauert das Referendariat in NRW und Hamburg nur 18 Monate, in Niedersachsen oder Rheinland-Pfalz kann das Referendariat bspw. durch vorher abgeleistete Praktikumszeit auf bis zu 12 Monate verkürzt werden. Inhaltlich sollen die Lehramtsreferendariate in der Zeit der praktischen Ausbildung vor allem Fertigkeiten in den Bereichen Organisation von Unterrichtsinhalten sowie den Umgang mit den Kindern/Jugendlichen erlernen. Viel Wert wird vor allem darauf gelegt, dass die angehenden LehrerInnen die für sie neuen Stresssituationen richtig bewältigen können. Genau wie beim Rechtsreferendariat legen die Lehramtsanwärter nach ihrem Referendariat das zweite Staatsexamen ab.