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Regelstudienzeit

In der Regelstudienzeit ist festgehalten, wie lange Studierende für den Abschluss ihres Studiums im Normalfall benötigen sollten. Die Hochschulen sind verpflichtet den Rahmenplan des jeweiligen Studiengangs auf die Regelstudienzeit anzupassen, so dass es auch für die Studierenden möglich wird, innerhalb der vorgegeben Regelstudienzeit den Studiengang erfolgreich abzuschließen. Festgehalten wird die Regelstudienzeit in den Prüfungsordnungen der Studiengänge. Grund für die Angabe einer Regelstudienzeit war damals, den Studierenden die Sicherheit zu geben, dass ihr Studiengang zumindest im Zeitraum der Regelstudienzeit Bestand hat.

Je nach Abschlussart ist die Regelstudienzeit anders angegeben. Bachelor-Studierende haben in der Regel sechs Semester Zeit, ihr Studium abzuschließen. Studiengänge mit Bachelor-Abschluss von bis zu acht Semestern sind aber auch möglich.

Das nach einem erfolgreichen Bachelor mögliche Master-Studium gibt eine Regelstudienzeit von zwei bis vier Semestern an. Die durch die Bologna-Reform auslaufenden Magister- und Diplomstudiengänge liegen bei Regelstudienzeiten zwischen acht und zehn Semestern.

Für Studierende ist das Erreichen des Abschlusses innerhalb der Regelstudienzeit aber ein schwieriges Unterfangen, da ein Studium ohne zeitintensiven Nebenjob heutzutage für die meisten Studierende kaum noch schaffen ist. So kann es passieren, dass Studierende ihren Abschluss erst weit nach der eigentlichen Regelstudienzeit erreichen. Von großer Bedeutung ist die Regelstudienzeit auch, weil nur innerhalb dieser die finanzielle Unterstützung mittels BAföG vom Staat abgerufen werden kann.

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