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Semester

Ein Studienjahr in Deutschland ist in zwei Semester eingeteilt. So erstreckt sich das Wintersemester in aller Regel an deutschen Universitäten vom 1. Oktober bis zum 31. März des folgenden Jahres. Die Fachhochschulen beginnen ihr Wintersemester meistens bereits einen Monat früher am 1. September. Dementsprechend endet bei ihnen das Wintersemester bereits Ende Februar.

Das Sommersemester beginnt folglich an Universitäten am 1. April und endet am 30. September des Jahres. Fachhochschulen beginnen analog zum Wintersemester wieder einen Monat früher - Semesterbeginn ist der 1. März.

Der Beginn der Vorlesungen liegt allerdings nicht direkt am Semesterstart. In den meisten Fällen beginnen die Vorlesungen in etwa zur Mitte des ersten Semestermonats und enden genauso zur Mitte des letzten Monats. So ergibt sich für das Wintersemester eine Vorlesungszeit von ca. 15 Wochen, im Sommersemester kommen die meistens Hochschulen auf 14 Vorlesungswochen.

Einzig die Universität Mannheim benutzt bei der Angabe der Semesterzeiten ein anderes System. Nach dem US-amerikanischen Modell werden die Semester als Herbst- und Frühjahrssemester angegeben. Nicht nur die Namen sind in Mannheim andere auch die Semesterstarts liegen anders. Das Herbstsemester erstreckt sich von August bis Januar, das Frühjahrssemester von Februar bis Juli - Semesterferien mit einbezogen.

Eine weitere Ausnahme bilden die Universitäten der Bundeswehr, die ihre Studieninhalte in Trimester einteilen. Trimester dauern anders als Semester nicht sechs, sondern nur drei Monate.

Der Begriff Semester tritt auch in leicht abgeänderter Form im Jargon der Studierenden auf. Studienanfänger werden häufig als "Erstsemester" oder "Erstis" bezeichnet.

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