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Seminar

Ein Seminar ist eine Form der Lehrveranstaltung an deutschen Hochschulen. Anders als eine Vorlesung, welche das Wissen im großen Plenum den Zuhörern lehrt, finden Seminare im kleineren Kreis statt.

Eine Gruppengröße von 5 bis 20 Personen gilt als der Spielraum, der für ein effektives Arbeiten innerhalb eines Seminars einzuhalten ist. Jedoch zeigt die Realität, dass dies nur in den seltensten Fällen zu ermöglichen ist. Gruppengrößen von mehr als 40 Studierenden gehören zur Realität an deutschen Hochschulen. Und da Seminare sich durch die gemeinsame Zusammenarbeit der Kursteilnehmer definieren, ist diese Entwicklung gegenläufig zum Modell des Seminars.

Im Fokus steht das "Lernen durch Lehren". Innerhalb eines Seminars sollen Diskussionen entstehen, Gelerntes in Übungen vertieft werden, durch Referate die Studierenden aktiv in den Lehrprozess einbezogen werden. Ein Seminar wird abgeschlossen durch eine Seminararbeit oder eine Klausur. Es ist auch möglich, dass der Seminarleiter über den Seminarzeitraum in regelmäßigen Abständen Hausaufgaben an die Studierenden verteilt, die am Ende der Lehrveranstaltung die Grundlage für eine benotete Seminarmappe bilden.

Je nach Studienfortschritt lassen sich unterschiedliche Seminartypen bestimmen. Studienbeginner nehmen im Grundstudium an Proseminaren teil. Ein Dozent eines Proseminars muss nicht promoviert haben, ein abgeschlossenes Hochschulstudium qualifiziert zur Abhaltung eines Proseminars. Im Hauptstudium unterscheidet man zwischen Mittel-, Vertiefungs- und Hauptseminaren.