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Studentische Hilfskraft

Als studentische Hilfskraft bezeichnet man Studierende, die an deutschen Hochschulen an einem Lehrstuhl eine Tätigkeit ausführen. Im Tätigkeitsbereich einer studentischen Hilfskraft liegt die Unterstützung der Hochschullehrerinnen und -lehrer oder die Abwicklung damit zusammenhängender Verwaltungstätigkeiten.

Grundvoraussetzung für die Arbeit als studentische Hilfskraft ist die Einschreibung an einer deutschen Hochschule. Nach einem bereits abgeschlossenen Hochschulstudium kann die Arbeit einer studentischen Hilfskraft nur ausgeübt werden, wenn die Person entweder einem Master- oder einem Zweitstudium nachgeht.

Das Wochenpensum einer studentischen Hilfskraft darf 19 Arbeitsstunden nicht überschreiten. Meistens arbeiten studentische Hilfskraft zwischen fünf und 19 Stunden in der Woche. Die Vergütung der Arbeitsstunde ist hier von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Es gibt tariflich festgehaltene Höchstlöhne, wobei mit aktuell 7,60 EUR der geringste Höchstlohn an studentische Hilfskräfte in Bayern gezahlt wird. Der Lohn wird angehoben, sobald ein Abschluss an der Hochschule erreicht wurde und der/die Studierende das Studium zu einem höheren Abschluss fortsetzt.

Im Sprachgebrauch häufig vermischt, wird die Bezeichnung mit der der wissenschaftlichen Hilfskraft. Bei wissenschaftlichen Hilfskräften handelt es sich um Personen, die bereits einen Hochschulabschluss mit Magister, Diplom oder Master besitzen. Bei ihnen ist die Vergütung pro Stunde deutlich höher angesiedelt als bei den studentischen Hilfskräften. Häufig kommen den wissenschaftlichen Hilfskräften auch eindeutig verantwortungsvollere Aufgaben zu Teil wie bspw. der Korrekturassistenz bei Hausarbeiten und Klausuren. Wissenschaftliche Mitarbeiter dürfen im Gegensatz zu den studentischen Hilfskräften mehr als 19 Wochenstunden arbeiten. Bei ihnen muss keine Einschreibung vorliegen.